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Überblick

Sowohl der quengelnde Eierkocher, als auch der vollkommen überhitzte Brotbackautomat könnten im Laufe der Zeit auf die fantastische Idee kommen, mal etwas an ihren nicht immer perfekt beherrschbaren Funktionsabläufen zu ändern. Leider ist dies ein Ding der Unmöglichkeit, denn Maschinen sind außerstande zu denken. Entweder sie funktionieren oder eben nicht.

Wer ein Familienunternehmen — Papa oder Mama, drei Sprösslinge samt Hund, Katze und Vogel — leiten kann, der weiß sich auch in der Arbeitswelt selbst zu führen und natürlich auch hinreißend zu organisieren. Sie staunen? Wir nicht! Denn immer mehr Menschen, glauben dies nicht nur, sie versuchen sogar diese etwas an den Haaren herbeigezogene Ansicht im Unternehmen bis zum Ausbruch von Spliss und Haarausfall durchzuziehen.

In Zeiten hoher Qualitätsansprüche lohnt es sich mal etwas genauer hinter die Fassade erfolgreicher Unternehmen, sowie deren Führungskräfte zu schauen, um erwünschte Skills, auch Führungs- und Kommunikationskompetenzen besser beurteilen zu können.
Umso erschreckender ist die Tatsache, dass hier leider allzu oft Theorie über Praxis steht und von erlernten wertvollen Soft- und Hard-Skills auf weiten Strecken nur unzureichend oder unflexibel Gebrauch gemacht wird. Das Beispiel „Effenberg“ – Trainer mit Führungsschwächen? Stefan Effenberg hat als Fußballer so ziemlich alles erreicht, was überhaupt zu schaffen ist. Er war Nationalspieler, er war beim FC Bayern, er hat große Titel geholt. Der Mann versteht auf jeden Fall eine Menge vom Fußball. Sein Spitzname ist "Tiger", er hat Biss und Siegeswillen. Man sollte meinen, dass er auch als Fußballtrainer eine Menge wird reißen können. Im Oktober 2015 trat er seine erste Trainerstelle beim Zweitligisten SC Paderborn an. Der Wiederaufstieg Paderborns schien mit Effes Verpflichtung gesichert.

"Nur Schwachköpfe um mich herum, die alles falsch machen..." - Zwischen Erfolg im Management und Formen der Egomanie gibt es einen engen Zusammenhang: in Gestalt der positiv-narzisstischen Führungspersönlichkeit, die produktive Resultate erbringt, und in Gestalt des Psychopathen, der Macht und Einfluss missbraucht. Eine narzisstische Führungskraft strahlt Souveränität aus, ist charismatisch und auf den ersten Blick höchst kompetent. Doch sie hat auch ihre Schattenseiten. Sie ist nicht kritikfähig und wird eher die Schuld an einem Fehler oder einem gescheiterten Projekt auf Sie schieben, als es zuzulassen, dass ihre Fassade Risse abbekommt.

Diese Chefs bevorzugen als Mitarbeiter Ja-Sager. Sie sollen dem Chef Bewunderung zollen und ein hohes Maß an Unterwürfigkeit bis Kriecherei aufweisen. Die Neigung der narzisstischen Führungskraft, mehr oder weniger bewusste Neidgefühle gegenüber Mitarbeitern zu entwickeln, erschwert das Arbeitsklima noch zusätzlich. Gefährlich wird es. wenn ein Mitarbeiter zeigt, dass er dem Chef an Kompetenz ebenbürtig ist. Dann ist es vorbei mit der Liebe untereinander. Der Mitarbeiter wird vor den Kollegen bloßgestellt, degradiert und niedergemacht. Konflikte mit einem narzisstischen Chef können schneller zu einem Ende der Karrierelaufbahn in seiner Firma führen, als Ihnen lieb ist.
 
Doch eine narzisstische Führungskraft hat nicht nur Schattenseiten. Auf das richtige Maß kommt es an. Im Leben geht es nicht ohne ein gewisses Maß an Selbstliebe, besonders nicht in dem einer Führungskraft: Ein hohes Selbstwertgefühl, eine Begabung für eindrucksvolle Repräsentation und schauspielerische Selbstdarstellung verleihen Führungspersönlichkeiten einen besonderen Glanz und unterstützen sie dabei, wichtige Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu fällen. Zahlreiche aktuelle Fallstudien belegen den bislang kaum untersuchten Zusammenhang von Führung, Macht, Charisma, Machiavellismus und Narzissmus in Wirtschaft und Politik.
Im Allgemeinen ist die narzisstische Führungskraft dann am erfolgreichsten, wenn es gilt, ein Unternehmen, das in einer massiven Krise steckt, grundlegend umzugestalten. Dies schafft eine Führungskraft die nur auf Harmonie besonnen ist nicht. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof.
 
In einer erfolgreichen Führungsetage geht es folglich nicht immer nur um Liebe. Auch zunächst als negativ eingestufte Attribute können den Unternehmenserfolg weitreichend verbessern.

Dabei setzt die Control auf den Wissens- und Technologie-Transfer zwischen Forschung und Entwicklung sowie den Anwendern in der Industrie und Dienstleistungs-Branchen. Kontor Gruppe, Dortmund wird unter anderem mit den folgenden Themen für Sie vor Ort auf der Messe Control, Stuttgart sein:

...müssen die Revisionen der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2015 in ihrer Wirksamkeit angezweifelt werden. Dabei sollen diese doch eigentlich einer Vereinfachung, Verbesserung und Modernisierung der bislang geltenden Norm bedeuten. Aus Kostengründen jedoch, entscheiden sich viele Unternehmen für die Umstellung der internen Strukturen und Prozesse gemäß der revidierten 9001-ISO-Norm ohne einen ausgebildeten Experten. Es ist schließlich in der Regel günstiger, einen eigenen, internen Mitarbeiter auf eines der Seminare zum TÜV zu schicken. Die Masse an solch selbsternannten „Qualitätsmanagement-Beratern“ oder, noch moderner, „Coaches“ lässt sich daher schon gar nicht mehr überblicken. Doch die Quantität verschluckt nun mal oft die Qualität und so haben nicht wenige Unternehmen mittlerweile nicht nur einen, sondern gleich zwei oder mehr „Coaches“ an der Hand. Keiner davon bietet jedoch die tatsächliche Expertise, die notwendige Erfahrung oder – ganz wichtig – den objektiven Außenblick auf das Unternehmen, um die Qualitätsmanagementrevisionen der ISO 9001:2015 tatsächlich umfassend einführen zu können. Schließlich betrifft so ein Managementsystem ja zahlreiche weitere Prozesse, die in ihrer Gesamtheit eigentlich mit optimiert werden müssten.

Recruiter haben es heutzutage nicht leicht. Die meisten Bewerbungen werden online verschickt und die Mühe die sich Bewerber mit ihren Unterlagen machen hält sich stark in Grenzen. Die Bewerbung zu verschicken kostet wegen dem Mailverkehr nichts mehr – früher wäre so manche Bewerbung nicht abgeschickt worden, da sie das Porto nicht wert gewesen wäre. Da wird gern einmal der Chef mit Vornamen angesprochen. Damit sich dieser nicht über diese offenkundige Respektlosigkeit nicht aufregt, wird noch ein herzliches „Hallo“ vorne angefügt. Dass nicht immer der Chef des Unternehmens persönlich für die Bewerbungen zuständig ist, wird gern übersehen. Da wird gern einmal Frau XY mit „Hallo lieber *männlicher Vorname*“ angesprochen. Die gewissenhafte Recruiterin sieht darüber gern hinweg und liest sich auch den Rest der Bewerbung durch.

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